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Kreativität, Kompetenz und Herz: Tag der offenen Tür an der BAfEP Oberwart

23.02.2026

Wenn durch die Gänge Musik klingt, frische Farbe in der Luft liegt und aus allen Klassenräumen geschäftiges Treiben zu hören ist, dann ist an der BAfEP Oberwart wieder Tag der offenen Tür. Die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik präsentierte ihr vielfältiges Ausbildungsangebot und zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und praxisnah Unterricht hier gestaltet wird.

Direktor Herwig Wallner erklärte, dass die Schule derzeit alle in Österreich möglichen Ausbildungswege im Bereich Elementarpädagogik anbietet. Dazu zählt die dreijährige Fachschule für Jugendliche, die gerne mit Kindern arbeiten möchten, für die jedoch eine fünfjährige Ausbildung oder die Anforderungen der Zentralmatura nicht infrage kommen. Daneben gibt es die klassische fünfjährige Ausbildung, die sowohl mit einer Diplomprüfung als auch mit der Zentralmatura abschließt. Absolventinnen und Absolventen sind damit berechtigt, eine Kindergartengruppe zu leiten und haben gleichzeitig die Möglichkeit, ein Studium zu beginnen.

Auch für Erwachsene bietet die BAfEP Perspektiven: Ein Kolleg für Elementarpädagogik ermöglicht den Einstieg ohne vorherige Matura. Zusätzlich gibt es ein berufsbegleitendes Kolleg für Sozialpädagogik – besonders für jene, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchten, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden.

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Lernen mit allen Sinnen

Wer die Schule besucht, merkt rasch: Hier geht es nicht nur um Theorie. Die BAfEP versteht sich als Kreativschmiede. Besonders im Kunstunterricht wird gestaltet, gemalt, gebaut und konzipiert. Kunstlehrer Armin Strasser zeigte die Abschlussarbeiten der fünften Klasse. Jede Schülerin – heuer sind es ausschließlich junge Frauen – wählt ein eigenes Thema, das sie ein Semester lang eigenständig bearbeitet.

Eine Schülerin erzählte, sie spiele leidenschaftlich gerne Gitarre und habe sich deshalb entschieden, ein Instrument künstlerisch zu gestalten. Die große Freiheit bei der Themenwahl ermögliche es, persönliche Interessen mit pädagogischem Anspruch zu verbinden.

Auch Musik spielt eine zentrale Rolle. Im Musiksaal wurde gesungen und musiziert – schließlich ist Musik ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit mit Kindern. Doch neben Kreativität braucht es weitere Fähigkeiten.

Soziale Kompetenz als Schlüssel

Die Lehrkräfte betonten, dass soziale Kompetenzen zu den wichtigsten Voraussetzungen zählen. Empathie, Geduld, Toleranz und ein guter Zugang zu Kindern seien unverzichtbar. Ebenso wichtig sei die Bereitschaft, kreativ und analog zu arbeiten – nicht alles solle digital stattfinden.

Dass Kreativität nicht nur in künstlerischen Fächern gefragt ist, bewies eine Lehrerin augenzwinkernd: Sie unterrichtet Mathematik und ist zugleich für Schulführungen zuständig. Auch Mathematik verlange Kreativität – besonders, wenn es darum gehe, Inhalte anschaulich zu vermitteln.

Immer mehr junge Männer

Ein weiteres Klischee bröckelt zunehmend: Die BAfEP ist längst keine reine „Mädchenschule“ mehr. Immer mehr junge Männer entscheiden sich für diesen Berufsweg. Einer von ihnen ist Leo. Er erzählte, dass ihn der Wunsch, Pädagoge zu werden, schon seit dem Kindergarten begleitet. Eine prägende Pädagogin habe ihn damals inspiriert. Heute lernt er in Oberwart Pädagogik, Praxis und Didaktik – und ist überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

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Einzigartig im Burgenland

Die BAfEP Oberwart ist die einzige Schule dieser Art im Burgenland und nimmt damit eine besondere Stellung in der Bildungslandschaft ein. Sie verbindet fundierte Ausbildung mit Kreativität und Praxisnähe.

Wer die Zukunft der jüngsten Generation mitgestalten möchte, findet hier vielfältige Wege. Informationen zu Anmeldefristen und Lehrplänen sind auf der Website der Schule abrufbar.


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